Staffelcomeback bei Weltmeisterschaften für Österreichs Short Tracker nach 25 Jahren Pause
Short Track Weltmeisterschaften in Seoul, KOR

Nach 25 Jahren wird wieder eine österreichische Männerstaffel in der Olympiasportart Short Track bei Weltmeisterschaften am Start stehen. Dafür hat das Quartett bestehend aus den beiden Brüdern Dominic und Nico Andermann, Matthias Wolfgang und Tobias Wolf mit starken Leistungen in der Weltcupsaison gesorgt. Neben zwei Einzelstartplätzen auf den Distanzen über 500, 1.000 und 1.500 Meter sind die rot-weiß-roten Athleten auch in der Staffel mit dabei.
„Und dass, obwohl wir bei den letzten beiden Weltcups gar keine Staffel stellen konnte“, so Filipic, der in Dresden und Dordrecht auf einen Einsatz von Matthias Wolfgang verzichten musste, da dieser an einer Infektion laborierte. „Zu 100 Prozent bin ich noch nicht fit, aber für die Staffel sollte es reichen“, erklärte Wolfgang, mit 26 Jahren der älteste im ÖESV-Quartett.
Auf den anderen Distanzen nimmt Dominic Andermann einen der beiden ÖESV-Plätze ein, sein jüngerer Bruder Nico wird alle drei Distanzen laufen. „Nach den vielen guten Weltcupergebnissen würde ich gerne bis in die Viertel- und Halbfinale kommen, aber es sind die weltbesten Athleten versammelt und da gibt es keinen einzigen einfachen Lauf“, so Nico Andermann.
„Ich freue mich sehr auf mein Debüt. Die erste Elite-WM ist etwas Besonderes, dann findet sie auch noch in Südkorea statt, dem Land, wo dieser Sport wohl am populärsten ist. Ich hoffe im Einzel auf einen Platz unter den besten 40“, schilderte der Steirer Wolf.
Am Freitag beginnt der Wettkampf mit den ersten Runden über alle drei Einzeldistanzen sowie dem Viertelfinale in der Staffel, wo acht der zwölf Mannschaften sich für das Halbfinale qualifizieren. Im Einzel geht es für die Sieger der Heats in das Halbfinale über 1.500 oder die Viertelfinale über 500 und 1.000 Meter. Alle Athleten, die nicht den direkten Einzug schaffen, müssen in die Repechage, die Hoffnungsläufe, wo pro Distanz noch zwei Athleten den Einzug in die Finalrunde fixieren können.
Programm Short Track Weltmeisterschaften in Seoul, KOR:
Freitag, 10. März 2023:Erste Runde 500, 1.000. 1.500 Meter
Viertelfinale Staffeln
Repechage 500, 1.500 Meter
Finallläufe 500, 1.500 Meter
Semifinale Staffeln
Sonntag, 12. März 2023:
Repechage 1.000 MeterFinalläufe 1.000 Meter
Finale Staffeln

Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s

Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15

Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa

Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.

Zum ersten Mal in seiner Karriere ging es am Samstagabend für Ignaz Gschwentner auf das Olympische Eis. Bei den Spielen in Mailand eröffnete der Tiroler die 500 Meter der Männer, allerdings allein, nachdem ein Kontrahent aus dem Finalfeld zurückzog. In 36.07 Sekunden belegte der 23-Jährige bei seinem Debüt Rang 29. Den

Anstatt eines starken Auftakts über 1.000 Meter kann der 25-jährige Gabriel Odor bei seinem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand kein Ergebnis aufweisen. Der Tiroler wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert. Gold ging an den Topfavoriten Jordan Stolz aus den Vereinigten Staaten, Zweiter wurde der Niederländer

Nachdem am Samstagabend mit Jeannine Rosner die erste rot-weiß-rote Athletin ins Rennen bei den Olympischen Winterspielen ging, eröffnete am Sonntag Alexander Farthofer die Bewerbe im Eisschnelllauf aus Sicht des heimischen Männertrios. Der 20-Jährige aus Tirol landete beim Sieg des Norwegers Sander Eitrem auf Rang 18.

Zum allerersten Mal stand die 19-jährige Jeannine Rosner beim Lauf über 3.000 Meter am Start bei den Olympischen Spielen und sie beendete ihr Debüt auf Rang 19. Sie benötigte dabei 4:08.42 Minuten. Gold ging an die Italienerin Francesca Lollobrigida, die mit neuem Olympischen Rekord an ihrem 35. Geburtstag dem Gastgebe












