Platz 12 für Österreichs Staffel bei der WM in Seoul
13. Rang und B-Finale für Nico Andermann über 1.500 Meter bei WM in Südkorea

Zum Abschluss der internationalen Saison warteten auf Österreichs Short Track Nationalteam die Weltmeisterschaften in Seoul. Erstmals hatte sich seit 1998 ein Team in der Staffel qualifiziert, das rot-weiß-rote Quartett schloss diese als Zwölfte ab. Im Einzel erreichte Nico Andermann mit dem 13. Platz das Topergebnis über 1.500 Meter. Der junge Wiener kämpfte sich dabei bis in das B-Finale vor.
2. Pietro Sighel (ITA)
3. Pascal Dion (CAN)
13. Nico Andermann (AUT)
48. Tobias Wolf (AUT)
2. Steven Dubois (CAN)
3. Jens van‘T Wout (NED)
27. Nico Andermann (AUT)
1.000 Meter:
1. Jo Won Park (KOR)
2. Stijn Desmet (BEL)
3. Steven Dubois (CAN)
25. Dominic Andermann (AUT)
Staffel:
1. China
2. Italien
3. Südkorea
12. Österreich
„Es lief sehr gut, auch wenn ich mich auf der längsten Distanz zu Beginn des Wettkampfes sehr müde gefühlt habe. Am Freitag konnte ich mich mit cleverer Fahrweise für das Semifinale qualifizieren“, berichtete der 23-Jährige stolz. Der Sportsoldat verpasste sogar um nur eine Position den Finaleinzug, was ein Top Ten Ergebnis bedeutet hätte.
„Mit dem Resultat kann ich sehr zufrieden sein. Das Niveau war extrem hoch und die Stimmung in der Halle war fantastisch. In Südkorea ist Short Track die Nummer-1-Sportart, da ist es immer besonders zu laufen“, fügte Andermann an, der in allen drei Einzeldisziplinen am Start stand. Über 500 und 1.000 Meter gelang ihm allerdings nicht die direkte Qualifikation für die finalen Heats, dort musste er in die Hoffnungsläufe.
Über 500 Meter kam er in der so genannten Repechage bis in die finale Runde, wurde dort Fünfter. Nur der Laufbeste erreichte aber den Aufstieg ins Viertelfinale. Somit schloss Andermann den Bewerb auf Rang 27 ab. Sein älterer Bruder Dominic erreichte auf dieser Distanz das Halbfinale der Hoffnungsläufe, wurde schlussendlich 34ter.
Über 1.000 Meter schaffte Dominic den Einzug in das Finale der Repechage, landete dort auf dem dritten Rang, welcher nicht für den Aufstieg reichte. „Ich habe mich recht gut gefühlt am Eis und konnte mit den Besten gut mitfahren. Leider hat es aber knapp nicht gereicht, trotz persönlicher Bestzeit“, berichtete der Wiener. Sein Bruder Nico wurde nach einem missglückten Überholmanöver in der Repechage mit einem Penalty bestraft und landete auf Platz 49.
Rang 48 gab es ebenfalls nach einem Penalty für den Steirer WM-Debütanten Tobias Wolf. In der Staffel stand er mit den beiden Wiener Brüdern und den für die WM wieder fit gewordenen Matthias Wolfgang im Viertelfinale. Dort trafen die Österreicher auf die Lokalmatadoren aus Südkorea, die Olympiabronzemedaillengewinner aus Italien und die starken Kasachen. In dem Toplauf verpassten sie den Aufstieg ins Halbfinale, zogen trotzdem eine zufriedene Bilanz. Italien und Südkorea landeten beide im Finale, holten hinter China Silber und Bronze.
„Wir konnten lange mithalten“, meinte Wolf und sein Teamkollege Wolfgang fügte an: „Wir können uns nichts vorwerfen. Ich konnte erst diese Woche wieder so richtig trainieren. Meine Teamkollegen haben das ganz gut ausgemerzt, immer wieder die Lücke zu den Teams geschlossen. Wenn dann nächste Saison wieder die Form passt, dann sollten wir noch einiges an Potential haben.“
Ergebnisse:
1.500 Meter:
1. Ji Won Park (KOR)2. Pietro Sighel (ITA)
3. Pascal Dion (CAN)
13. Nico Andermann (AUT)
48. Tobias Wolf (AUT)
500 Meter:
1. Pietro Sighel (ITA)2. Steven Dubois (CAN)
3. Jens van‘T Wout (NED)
27. Nico Andermann (AUT)
34. Dominic Andermann (AUT)
1. Jo Won Park (KOR)
2. Stijn Desmet (BEL)
3. Steven Dubois (CAN)
25. Dominic Andermann (AUT)
49. Nico Andermann (AUT)
1. China
2. Italien
3. Südkorea
12. Österreich

Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s

Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15

Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa

Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.

Zum ersten Mal in seiner Karriere ging es am Samstagabend für Ignaz Gschwentner auf das Olympische Eis. Bei den Spielen in Mailand eröffnete der Tiroler die 500 Meter der Männer, allerdings allein, nachdem ein Kontrahent aus dem Finalfeld zurückzog. In 36.07 Sekunden belegte der 23-Jährige bei seinem Debüt Rang 29. Den

Anstatt eines starken Auftakts über 1.000 Meter kann der 25-jährige Gabriel Odor bei seinem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand kein Ergebnis aufweisen. Der Tiroler wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert. Gold ging an den Topfavoriten Jordan Stolz aus den Vereinigten Staaten, Zweiter wurde der Niederländer

Nachdem am Samstagabend mit Jeannine Rosner die erste rot-weiß-rote Athletin ins Rennen bei den Olympischen Winterspielen ging, eröffnete am Sonntag Alexander Farthofer die Bewerbe im Eisschnelllauf aus Sicht des heimischen Männertrios. Der 20-Jährige aus Tirol landete beim Sieg des Norwegers Sander Eitrem auf Rang 18.

Zum allerersten Mal stand die 19-jährige Jeannine Rosner beim Lauf über 3.000 Meter am Start bei den Olympischen Spielen und sie beendete ihr Debüt auf Rang 19. Sie benötigte dabei 4:08.42 Minuten. Gold ging an die Italienerin Francesca Lollobrigida, die mit neuem Olympischen Rekord an ihrem 35. Geburtstag dem Gastgebe












