Olympisches Diplom für Jeannine Rosner mit Rang acht im Massenstart

Olympische Spiele 2026 in Mailand, ITA

Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht schafften. Für die Topplatzierung sorgte dann die erst 19-Jährige Rosner mit Rang acht bei den Frauen. Für Gabriel Odor gab es Platz zwölf nach einem etwas verrückten Rennverlauf.

Denn schon in Runde zwei sausten der erfahrene Niederländer Jorrit Bergsma und der Däne Viktor Hald Thorup aus dem Feld und wurden bis zum Ende nicht mehr gestellt. Zu wenig Einigkeit in der Nachführarbeit sorgte dafür, dass der Rest des Feldes nur mehr um Bronze sprinten konnte. "Jeder wusste, dass die Attacke von Bergsma kommen wird, aber niemand hat es abgedreht", berichtete Odor enttäuscht, der vor vier Jahren bei seinem Olympiadebüt Rang zehn belegte, nun nach noch mehr greifen wollte. "Mein Ziel war es vorne mitzuhalten, weshalb ich auch jetzt bitter enttäuscht wird. Als einziger Vertreter meines Landes im Finale, kann ich nicht nachjagen und dort meine Kräfte verpulvern", erklärte er und fügte abschließend an: "Ich habe sehr viel investiert in den Tag heute, es wäre viel möglich gewesen, aber leider ist mir das Duo zuvor gekommen und jeder war am Ende überrascht, wie dieses Rennen ausging."

Sein Teamkollege Farthofer verpasste im Semifinale den Sprung unter die Top acht seines Laufes und damit den Einzug ins Finale. Er schloss den Wettbewerb auf Rang 26 ab, lief zuvor schon die 5.000 als auch die 1.500 Meter bei seinen ersten Olympischen Spielen. "Mailand war etwas Neues und Anderes für mich. Normal haben wir viele Rennen in wenigen Tagen, nun war es komplett konträr", meinte der 20-Jährige, einer von vier rot-weiß-roten Debütanten im sechsköpfigen Aufgebot des Eisschnelllaufteams in Mailand.

Eine anderen Verlauf nahm der Massenstart der Frauen, wo Rosner den achten Rang belegte. Gold ging ebenfalls an die Niederlande mit Mareike Groenewoud, die sich vor Ivanie Blondin und Mia Manganello durchsetzen konnte. Österreichs Finalvertreterin schnappte sich drei wertvolle Punkte im Zwischensprint, welche sie schlussendlich auf Rang acht brachten. "Es ist schon eine eigene Disziplin, mit viel Gedränge und Hektik. Ich konnte mich gut durchkämpfen und das Ergebnis überrascht mich etwas. Gleich bei den ersten Spielen mit so einem guten Ergebnis heimzufahren ist etwas spezielles", freute sich Rosner.



Ihre Teamkollegin Molnar, die erst spät ihr Ticket für die Spiele lösen konnte, verpasste zwar den Finaleinzug, dennoch gehörte ihr einziger Auftritt in Mailand zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Denn im Spätsommer erlitt die 24-Jährige eine schwere Verletzung, brach sich im Training der Knöchel. Eigentlich schien der Traum von einer Olympiateilnahme damals schon vorbei zu sein. "Ich bin so stolz auf mich, hier am Start gestanden zu sein. Nach einer eigentlich Karriere beendenden Verletzung habe ich mich zurückgekämpft und die Erfahrungen hier motivieren mich für neue Ziele und haben mir gelenrt, dass immer alles passieren kann, wenn man an sich glaubt." Sie landete auf Rang 25.

Massenstart Frauen:
GOLD: Mareike Groenewoud (NED)
SILBER: Ivanie Blondin (CAN)
BRONZE: Mia Manganello (USA)

8. Jeannine Rosner (AUT)
25. Anna Molnar (AUT)
(out im Semifinale)



Massenstart Männer:
GOLD: Jorrit Bergsma (NED)
SILBER: Viktor Hald Thorup (DEN)
BRONZE: Andrea Giovannini (ITA)

12. Gabriel Odor (AUT)
26. Alexander Farthofer (AUT)
(out im Semifinale)

von Peter Maurer 8. März 2026
Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
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Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste
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Nachdem sie am Freitag sich über die 1.500 Meter die Silbermedaille bei den U19-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf sichern konnte, ließ die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner am zweiten Tag drei weitere Medaillen folgen. Über 1.000 Meter wurde sie Dritte und über 3.000 Meter gewann sie Gold.
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Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
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Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
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