Nico Andermann kämpft sich über 1.500 Meter bis ins B-Finale

Olympische Spiele 2026 in Mailand, ITA

Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.

"Ich hätte mir heute vor dem Wettbewerb nicht erträumt, dass ich dreimal an den Start gehen kann. Ich bin mehr als stolz über das Ergebnis, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass ich soweit komme über 1.500 Meter. Mein Ziel war es das Halbfinale zu erreichen, nun bin ich ins B-Finale vorgestoßen", berichtete der junge Wiener, der sich auch über 500 Meter für die Spiele in Mailand qualifizierte und diesen Bewerb am Dienstag in Angriff nehmen wird.

Mit kluger Taktik hielt er sich aus den engen Zweikämpfen raus und schaffte zunächst den Sprung ins Halbfinale. In diesem landete er auf dem vierten Platz und schaffte damit den Aufstieg in das B-Finale, wo er seine Platzierung in den Top 15 festigte. "Als ich nach Mailand gekommen bin, habe ich mich ein wenig an dieses, eher weiche Eis, gewöhnen müssen. Es ging jetzt von Tag zu Tag besser. Über die 500 Meter blicke ich dann wieder Runde für Runde und hoffe. Es ist eine völlig andere Distanz, die sicher noch viel hektischer gefahren wird", erzählte er abschließend.

1.500 Meter Männer:
GOLD: Jens van T'Wout (NED)
SILBER: Daehon Hwang (KOR)
BRONZE: Robert Kruzbergs (LAT)
13. Nico Andermann (AUT)
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in seiner Karriere ging es am Samstagabend für Ignaz Gschwentner auf das Olympische Eis. Bei den Spielen in Mailand eröffnete der Tiroler die 500 Meter der Männer, allerdings allein, nachdem ein Kontrahent aus dem Finalfeld zurückzog. In 36.07 Sekunden belegte der 23-Jährige bei seinem Debüt Rang 29. Den
von Peter Maurer 11. Februar 2026
Anstatt eines starken Auftakts über 1.000 Meter kann der 25-jährige Gabriel Odor bei seinem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand kein Ergebnis aufweisen. Der Tiroler wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert. Gold ging an den Topfavoriten Jordan Stolz aus den Vereinigten Staaten, Zweiter wurde der Niederländer
von Peter Maurer 9. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnellläuferinnen verliefen die 1.000 Meter nicht nach Wunsch. Vanessa Herzog, die mit Rückenproblemen kämpfte, landete beim Sieg der Favoritin Jutta Leerdam auf Rang 24, Jeannine Rosner, die noch an den Folgen einer Verkühlung laboriert, belegte Platz 30.
von Peter Maurer 8. Februar 2026
Nachdem am Samstagabend mit Jeannine Rosner die erste rot-weiß-rote Athletin ins Rennen bei den Olympischen Winterspielen ging, eröffnete am Sonntag Alexander Farthofer die Bewerbe im Eisschnelllauf aus Sicht des heimischen Männertrios. Der 20-Jährige aus Tirol landete beim Sieg des Norwegers Sander Eitrem auf Rang 18.
von Peter Maurer 7. Februar 2026
Zum allerersten Mal stand die 19-jährige Jeannine Rosner beim Lauf über 3.000 Meter am Start bei den Olympischen Spielen und sie beendete ihr Debüt auf Rang 19. Sie benötigte dabei 4:08.42 Minuten. Gold ging an die Italienerin Francesca Lollobrigida, die mit neuem Olympischen Rekord an ihrem 35. Geburtstag dem Gastgebe
von Peter Maurer 7. Februar 2026
Am Samstag eröffnet die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner die Wettbewerbe im Eisschnelllauf aus rot-weiß-roter Sicht. Die junge Schülerin, die sich in ihrem Maturajahr befindet, greift um zirka 16:05 Uhr (ORF überträgt live) im zweiten Paar des Rennens gegen die Schweizerin Kaitlyn McGregor ins Geschehen ein über 3.
von Peter Maurer 29. Januar 2026
Am vergangenen Wochenende stand die Olympiaworld in Innsbruck ganz im Zeichen des Eisschnelllaufsports, mit der Austragung der Masters Sprint Games. Rund 200 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt fanden sich im Außeneisoval ein und kämpften in ihren Altersklassen um schnelle Zeiten.
von Peter Maurer 25. Januar 2026
Im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen tankte die 19-jährige Jeannine Rosner noch einmal ordentlich Selbstvertrauen. Am Schlusstag des letzten Eisschnelllaufweltcups der Saison in Inzell wurde sie im Massenstart Fünfte und holte das beste Weltcupergebnis ihrer noch jungen Karriere. Gabriel Odor landete auf Rang zwölf bei den Männern im Massenstart. "Es hat sich sehr gut angefühlt", grinste die junge Athletin, für die es nun zur offiziellen Einkleidung bei den Olympischen Spielen geht. Insgesamt drei Frauen und drei Männer werden Österreich im Eisschnelllauf in Mailand vertreten, neben Rosner wurden auch Vanessa Herzog, Anna Molnar, Alexander Farthofer , Ignaz Gschwentner und Gabriel Odor dem Österreichischen Olympischen Komitee zur Nominierung vorgeschlagen. "Der Massenstart war schon eine Probe für Olympia. Ich bin erstmals im A-Weltcup auf den Endsprint gegangen", erklärte Rosner weiter und fügte an: "Von Beginn an hatte ich eine gute Position und am Ende konnte ich mich noch gut vorbeischmuggeln an einigen Gegnerinnen." Im 16 Runden langen Rennen blieb sie immer unter den vordersten Plätzen im Feld und als der Schlusssprint eröffnet wurde, überholte sie noch zwei Athletinnen und schloss das Rennen als Fünfte ab. "Ich glaube ich kann mich nicht beschweren, denn es waren jetzt wirklich gute Ergebnisse in Inzell", resümierte sie abschließend.
von Peter Maurer 24. Januar 2026
Nachdem sie die Europameisterschaften krankheitsbedingt verpasste und auch noch am Freitag aufgrund von Magenproblemen den ersten Tag des Weltcups in Inzell verpasste, meldete sich die 19-jährige Jeannine Rosner stark zurück. Im Lauf der Division A über 3.000 Meter wurde sie Zwölfte.
von Peter Maurer 24. Januar 2026
Der 25-jährige Tiroler Gabriel Odor landete am Freitagabend in Inzell beim fünften und finalen Weltcup im Eisschnelllauf über 1.500 Meter in den Top Ten. Der Athlet aus Grinzens belegte Rang acht, womit er auch den Gesamtweltcup auf dieser Distanz abschloss. Pech hatte sein junger Teamkollege Alexander Farthofer, der w