Gabriel Odor mit Gold-Triple zum Auftakt der Nationalen Titelkämpfe

Österreichische Meisterschaften in Innsbruck

Nach den ersten vier Weltcups der Saison begannen am Samstag am Außeneisring der Olympiaworld Innsbruck die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Eisschnelllauf. Drei Entscheidungen standen am Programm des ersten Tages und bei den Männern gelang Gabriel Odor das Triple zum Auftakt. Der 25-Jährige setzte sich über 500, 1.500 Meter sowie im Massenstart durch. Bei den Frauen feierte Vanessa Herzog ein erfolgreiches Comeback nach sieben Jahren auf ihrer Heimbahn in Innsbruck. Sie gewann Gold über 500 Meter und Silber im Massenstart. Dort musste sie sich Jeannine Rosner beugen, die auch die 1.500 Meter für sich entscheiden konnte.

"Es war wieder schön in Innsbruck zu laufen und es ging gut. Ich war nach den Weltcups krank, habe aber zuletzt wieder gut trainieren können", so Herzog, auf die in ein bisschen mehr als einem Monat ihre vierten Olympischen Winterspiele in Mailand in Angriff nehmen wird. Auf ihrer Paradedisziplin, den 500 Metern, holte sie sich den Titel vor Rosner, die sich dann die 1.500 Meter sicherte. Im Massenstart arbeitete das Duo dann zusammen, um die früh ausgerissene Anna Molnar noch zu stellen. Im spannenden Zielsprint setzte sich dann Rosner hauchdünn vor Herzog durch.

"Ich bin ganz zufrieden mit dem Verlauf des ersten Tages. Die Zeiten waren gut", freute sich Rosner. Bei den Männern waren die 500 Meter spannend bis zum letzten Meter, wo Odor den Österreichischen Rekordhalter Ignaz Gschwentner noch abfing. Bronze ging an Junior Julian Zimmerling. Auch über 1.500 Meter war dieses Podium ident, allerdings setzte sich Odor auf der Strecke, auf der er im Weltcup auch in der besten Gruppe zu finden ist, deutlicher durch. In seiner Paradedisziplin, dem Massenstart, ließ der Grinzener dann nichts anbrennen und eroberte Titel Nummer drei zum Auftakt. Silber holte sich Paul Wörle vor Zimmerling, für den es die dritte Bronzemedaille gab.

Am Sonntag folgen noch die 1.000 sowie die Langstrecken über 3.000 Meter bei den Frauen und 5.000 bei den Männer. Den Abschluss bildet dann die Teamverfolgung.
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button
  • Untertitel hier einfügen
    Button

Ergebnisse:
Österreichische Staatsmeisterschaften 500 Meter Frauen:

1. Vanessa Herzog (EC Otrouza) 39.71 Sekunden
2. Jeannine Rosner (USC Innsbruck) 41.28
3. Katharina Mezgolits (ST Union Eisenstadt) 42.91
4. Sarah Rosner (USC Innsbruck) 43.21
5. Anna Molnar (USC Innsbruck) 43.66


Österreichische Staatsmeisterschaften 500 Meter Männer:
1. Gabriel Odor (USC Innsbruck) 37.38 Sekunden
2. Ignaz Gschwentner (USC Innsbruck) 37.70
3. Julian Zimmerling (USC Innsbruck) 39.16
4. Bruno Perwein (ST Union Eisenstadt) 40.03
5. Paul Wörle (USC Innsbruck) 40.09


Österreichische Staatsmeisterschaften 1.500 Meter Frauen:
1. Jeannine Rosner (USC Innsbruck) 2:08.14 Minuten
2. Anna Molnar (USC Innsbruck) 2:12.19
3. Katharina Mezgolits (ST Union Eisenstadt) 2:13.95

4. Sarah Rosner (USC Innsbruck) 2:19.43
5. Leonie Hann (USC Innsbruck) 2:19.77


Österreichische Staatsmeisterschaften 1.500 Meter Männer:
1. Gabriel Odor (USC Innsbruck) 1:53.65 Minuten
2. Ignaz Gschwentner (USC Innsbruck) 2:00:31
3. Julian Zimmerling (USC Innsbruck) 2:02.03
4. Paul Wörle (USC Innsbruck) 2:05.54
5. Daniel Krojer (ST Union Eisenstadt) 2:13.01


Österreichische Staatsmeisterschaften Massenstart Frauen:
1. Jeannine Rosner (USC Innsbruck)
2. Vanessa Herzog (EC Otrouza)
3. Anna Molnar (USC Innsbruck)
4. Leonie Hann (USC Innsbruck)
5. Katharina Mezgolits (ST Union Eisenstadt)


Österreichische Staatsmeisterschaften Massenstart Männer:
1. Gabriel Odor (USC Innsbruck)
2. Paul Wörle (USC Innsbruck)
3. Julian Zimmerling (USC Innsbruck)
4. Ignaz Gschwentner (USC Innsbruck)
5. Bruno Perwein (ÖISC Wien)

von Peter Maurer 8. März 2026
Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
von Peter Maurer 7. März 2026
Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Saison stehen an diesem Wochenende die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden statt. Ignaz Gschwentner belegte zum Auftakt Rang 23 im Sprint der Männer und in den Allround-Vierkämpfen der Frauen und Männer haben Jeannine Rosner und Gabriel Odor noch Chancen auf
von Peter Maurer 4. März 2026
Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste
von Peter Maurer 28. Februar 2026
Nachdem sie am Freitag sich über die 1.500 Meter die Silbermedaille bei den U19-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf sichern konnte, ließ die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner am zweiten Tag drei weitere Medaillen folgen. Über 1.000 Meter wurde sie Dritte und über 3.000 Meter gewann sie Gold.
von Peter Maurer 27. Februar 2026
Kaum war der Olympiastress für Jeannine Rosner vorbei, warteten auf die 19-Jährige aus Rum die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren in Inzell, wo sie am Auftakttag die Silbermedaille über 1.500 Meter einfahren konnte.
von Peter Maurer 21. Februar 2026
Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
von Peter Maurer 20. Februar 2026
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
von Peter Maurer 19. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnelllaufteam gehen die Olympischen Spiele 2026 in die finale Phase und mit seinem achten Rang über 1.500 Meter sorgte der Tiroler Gabriel Odor für das bislang beste Ergebnis im Mailänder Oval aus rot-weiß-roter Sicht. Alexander Farthofer landete auf Rang 22.
von Peter Maurer 16. Februar 2026
Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.