Ein Sport der ewig jung hält

Masters Sprint Games in Innsbruck

Am vergangenen Wochenende stand die Olympiaworld in Innsbruck ganz im Zeichen des Eisschnelllaufsports, mit der Austragung der Masters Sprint Games. Rund 200 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt fanden sich im Außeneisoval ein und kämpften in ihren Altersklassen um schnelle Zeiten.

Aus rund 20 Nationen kamen die Starterinnen und Starter, die meisten davon aus Eisschnelllauf-Traditionsland Niederlande, aber auch aus Japan, der Mongolei oder Australien fanden sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. 

Der älteste Athlet im Feld kam aus Norwegen mit Arne Kjell Foldvik, der mit flotten Zeiten für sein hohes Alter bewies, dass der Eisschnelllaufsport ewig jung hält. Bei guten Bedingungen und Sonnenschein liefen die schnellsten Masters sogar die 500 Meter noch unter 40 Sekunden, was auch den sportlich hohen Wert der Veranstaltung unterstrich.



Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber eröffnete als Hausherr die Bewerbe und begrüßte das Feld, welches auch mehrere Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmer aber auch frühere Olympiasiegerinnen und -sieger umfasste, wie den Kanadier Gaetan Boucher, der 1984 in Sarajevo zweimal Gold eroberte.

“Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren schlichtweg begeistert von der Veranstaltung und täglich bekommen wir noch gutes Feedback auf unsere Veranstaltung. Neben den Bewerben haben wir auch einen Eröffnungs- und einen Abschlussabend organisiert und Tirol von seiner besten Seite präsentiert“, resümierte Organisator Werner Jäger, der selbst die Rennen moderierte, aber auch die beiden Abendveranstaltungen.


“Mit der Messe Innsbruck, aber auch der Olympiaworld hatten wir gute Räumlichkeiten für unsere Events gefunden, die wir wirklich traditionell mit lokalem Unterhaltungsprogramm aber auch lokalen Köstlichkeiten abrunden konnten. Mein Dank gilt neben der OWI auch der Familie Gundolf, die uns im Alpensaal beherbergt haben“, so Jäger abschließend.


“Wir können sehr zufrieden sein mit dem Ablauf der Veranstaltung, denn es lief alles reibungslos ab. Besonders bedanken möchte ich mich beim Team des USCI Innsbruck, welche mit ihren Funktionärinnen und Funktionären als auch den Nachwuchssportlerinnen und -sportler, die für diese perfekte Durchführung verantwortlich warten“, freute sich der Generalsekretär des Österreichischen Eisschnelllaufverbandes Hermann Filipic.

von Peter Maurer 8. März 2026
Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
von Peter Maurer 7. März 2026
Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Saison stehen an diesem Wochenende die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden statt. Ignaz Gschwentner belegte zum Auftakt Rang 23 im Sprint der Männer und in den Allround-Vierkämpfen der Frauen und Männer haben Jeannine Rosner und Gabriel Odor noch Chancen auf
von Peter Maurer 4. März 2026
Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste
von Peter Maurer 28. Februar 2026
Nachdem sie am Freitag sich über die 1.500 Meter die Silbermedaille bei den U19-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf sichern konnte, ließ die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner am zweiten Tag drei weitere Medaillen folgen. Über 1.000 Meter wurde sie Dritte und über 3.000 Meter gewann sie Gold.
von Peter Maurer 27. Februar 2026
Kaum war der Olympiastress für Jeannine Rosner vorbei, warteten auf die 19-Jährige aus Rum die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren in Inzell, wo sie am Auftakttag die Silbermedaille über 1.500 Meter einfahren konnte.
von Peter Maurer 21. Februar 2026
Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
von Peter Maurer 20. Februar 2026
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
von Peter Maurer 19. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnelllaufteam gehen die Olympischen Spiele 2026 in die finale Phase und mit seinem achten Rang über 1.500 Meter sorgte der Tiroler Gabriel Odor für das bislang beste Ergebnis im Mailänder Oval aus rot-weiß-roter Sicht. Alexander Farthofer landete auf Rang 22.
von Peter Maurer 16. Februar 2026
Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.