Jeannine Rosner wird Fünfte im Massenstart beim Weltcup in Inzell

5. Eisschnelllauf-Weltcup in Inzell, GER

Im letzten Rennen vor den Olympischen Spielen tankte die 19-jährige Jeannine Rosner noch einmal ordentlich Selbstvertrauen. Am Schlusstag des letzten Eisschnelllaufweltcups der Saison in Inzell wurde sie im Massenstart Fünfte und holte das beste Weltcupergebnis ihrer noch jungen Karriere. Gabriel Odor landete auf Rang zwölf bei den Männern im Massenstart.

"Es hat sich sehr gut angefühlt", grinste die junge Athletin, für die es nun zur offiziellen Einkleidung bei den Olympischen Spielen geht. Insgesamt drei Frauen und drei Männer werden Österreich im Eisschnelllauf in Mailand vertreten, neben Rosner wurden auch Vanessa Herzog, Anna Molnar, Alexander Farthofer , Ignaz Gschwentner und Gabriel Odor dem Österreichischen Olympischen Komitee zur Nominierung vorgeschlagen.

"Der Massenstart war schon eine Probe für Olympia. Ich bin erstmals im A-Weltcup auf den Endsprint gegangen", erklärte Rosner weiter und fügte an: "Von Beginn an hatte ich eine gute Position und am Ende konnte ich mich noch gut vorbeischmuggeln an einigen Gegnerinnen." Im 16 Runden langen Rennen blieb sie immer unter den vordersten Plätzen im Feld und als der Schlusssprint eröffnet wurde, überholte sie noch zwei Athletinnen und schloss das Rennen als Fünfte ab. "Ich glaube ich kann mich nicht beschweren, denn es waren jetzt wirklich gute Ergebnisse in Inzell", resümierte sie abschließend.

Im Massenstart der Männer bestimmte eine Fluchtgruppe das Geschehen und aus dieser heraus feierte der junge Tscheche Metodej Jilek den Weltcupsieg. Hinter dem Franzosen Mathieu Belloir sprintete dann das Feld um Rang drei, welchen der Italiener Andrea Giovannini erreichte. Als Achter überquerte Gabriel Odor den Zielstrich, aufgrund der gesammelten Sprintpunkte einiger Kontrahenten landete er schlussendlich auf Rang zwölf.

"Leider haben sich die Nationen, die mehr als einen Fahrer im Feld hatten, nicht wirklich in die Nachführarbeit eingeschalten. Am Ende war es dann zu spät und im hektischen Sprint habe ich dann auch selbst noch einen Fehler gemacht. Dennoch war es ein gutes Wochenende für mich in Inzell. Die Form passt und jetzt geht es zum Saisonhighlight", schilderte der 25-Jährige. Den Disziplinenweltcup im Massenstart schloss er auf Rang 12 ab, für Rosner gab es sogar noch den Sprung unter die Top Ten als Neunte. Im Massenstart der Gruppe B der Frauen landete Anna Molnar auf Rang neun und für Ignaz Gschwentner gab es Rang 17 über 500 Meter in der Division B. 

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