Vorschau auf die Sprint- und Allround-Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaften in Heerenveen, NED

Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen wartet noch ein Highlight und auch ein Debüt. Denn zum allerersten Mal steht sie im Allround-Wettkampf am Start. Ihre Teamkollegen Ignaz Gschwentner und Gabriel Odor hingegen standen 2024 in Inzell schon am Start. Der Sprintvierkämpfer Gschwentner wurde 25ter, Odor belegte im Allround Rang 16 damals.

"Heerenveen wird sicher wieder sehr gut von der Stimmung her und auch von den Eisbedingungen. Ich hoffe auf schnelle Zeiten, will über 500 Meter annähernd an den Österreichischen Rekord herankommen, über 1.000 Meter will ich meine persönliche Bestleistung knacken", schilderte Gschwentner. Er will damit seine Zeit von 35.20 Sekunden angreifen und am Tausender das erste Mal in seiner Karriere die 1:10 Minuten unterbieten. "Wir haben jetzt gut in Inzell trainieren können und die Form ist auch noch gut. Es wäre eigentlich alles angerichtet", so der 24-Jährige, auf den zwei Läufe über 500 und zwei über 1.000 Meter innerhalb von zwei Tagen warten. Die Zeiten werden in Punkte umgerechnet und die Summe der vier Läufe ergibt dann das Endergebnis.

Das gilt auch für den Allround-Wettkampf, wo mit 500, 5.000, 1.500 und 10.000 Meter allerdings andere Distanzen am Programm stehen. Bei den Männern zielt Odor auf ein gutes Ergebnis ab. "Die Saison ist schon lange, aber die Titelkämpfe im Thialf werden sicherlich gut. Jeder wird noch den Rest der Olympiaform aufs Eis werfen und es sind sicher schnelle Zeiten zu erwarten", blickte Odor voraus. Seine Stärken liegen vor allem auf den kürzeren beiden Distanzen, bei den Olympischen Spielen vor wenigen Wochen belegte er Rang acht über die 1.500 Meter. In den abschließenden Zehner kommen aber nur die besten acht Athleten. “Der Allround-Wettkampf ist traditionsreich und man fährt das nicht so oft, von dem her ist es ein wenig ungewohnt, aber es ist sicher ein lässiger Saisonabschluss“, so Odor.



Diese Herausforderung hätte Rosner vor einem Jahr beinahe bei den Europameisterschaften in Heerenveen bewältigt, verpasste das große Allround-Finale über 5.000 Meter nur knapp. Nun stehen für sie die ersten Elite-Weltmeisterschaften im Allround am Programm. "Große Wünsche und Ziele habe ich eigentlich nicht. Ich sehe die Teilnahme als Draufgabe einer eh schon richtig guten Saison. Es werden die letzten Rennen des Jahres werden, deshalb will ich noch einmal alles geben."

von Peter Maurer 28. Februar 2026
Nachdem sie am Freitag sich über die 1.500 Meter die Silbermedaille bei den U19-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf sichern konnte, ließ die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner am zweiten Tag drei weitere Medaillen folgen. Über 1.000 Meter wurde sie Dritte und über 3.000 Meter gewann sie Gold.
von Peter Maurer 27. Februar 2026
Kaum war der Olympiastress für Jeannine Rosner vorbei, warteten auf die 19-Jährige aus Rum die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren in Inzell, wo sie am Auftakttag die Silbermedaille über 1.500 Meter einfahren konnte.
von Peter Maurer 21. Februar 2026
Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
von Peter Maurer 20. Februar 2026
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
von Peter Maurer 19. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnelllaufteam gehen die Olympischen Spiele 2026 in die finale Phase und mit seinem achten Rang über 1.500 Meter sorgte der Tiroler Gabriel Odor für das bislang beste Ergebnis im Mailänder Oval aus rot-weiß-roter Sicht. Alexander Farthofer landete auf Rang 22.
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Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in seiner Karriere ging es am Samstagabend für Ignaz Gschwentner auf das Olympische Eis. Bei den Spielen in Mailand eröffnete der Tiroler die 500 Meter der Männer, allerdings allein, nachdem ein Kontrahent aus dem Finalfeld zurückzog. In 36.07 Sekunden belegte der 23-Jährige bei seinem Debüt Rang 29. Den
von Peter Maurer 11. Februar 2026
Anstatt eines starken Auftakts über 1.000 Meter kann der 25-jährige Gabriel Odor bei seinem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand kein Ergebnis aufweisen. Der Tiroler wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert. Gold ging an den Topfavoriten Jordan Stolz aus den Vereinigten Staaten, Zweiter wurde der Niederländer
von Peter Maurer 9. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnellläuferinnen verliefen die 1.000 Meter nicht nach Wunsch. Vanessa Herzog, die mit Rückenproblemen kämpfte, landete beim Sieg der Favoritin Jutta Leerdam auf Rang 24, Jeannine Rosner, die noch an den Folgen einer Verkühlung laboriert, belegte Platz 30.