Vorschau auf die Sprint- und Allround-Weltmeisterschaften
Weltmeisterschaften in Heerenveen, NED

"Heerenveen wird sicher wieder sehr gut von der Stimmung her und auch von den Eisbedingungen. Ich hoffe auf schnelle Zeiten, will über 500 Meter annähernd an den Österreichischen Rekord herankommen, über 1.000 Meter will ich meine persönliche Bestleistung knacken", schilderte Gschwentner. Er will damit seine Zeit von 35.20 Sekunden angreifen und am Tausender das erste Mal in seiner Karriere die 1:10 Minuten unterbieten. "Wir haben jetzt gut in Inzell trainieren können und die Form ist auch noch gut. Es wäre eigentlich alles angerichtet", so der 24-Jährige, auf den zwei Läufe über 500 und zwei über 1.000 Meter innerhalb von zwei Tagen warten. Die Zeiten werden in Punkte umgerechnet und die Summe der vier Läufe ergibt dann das Endergebnis.

Das gilt auch für den Allround-Wettkampf, wo mit 500, 5.000, 1.500 und 10.000 Meter allerdings andere Distanzen am Programm stehen. Bei den Männern zielt Odor auf ein gutes Ergebnis ab. "Die Saison ist schon lange, aber die Titelkämpfe im Thialf werden sicherlich gut. Jeder wird noch den Rest der Olympiaform aufs Eis werfen und es sind sicher schnelle Zeiten zu erwarten", blickte Odor voraus. Seine Stärken liegen vor allem auf den kürzeren beiden Distanzen, bei den Olympischen Spielen vor wenigen Wochen belegte er Rang acht über die 1.500 Meter. In den abschließenden Zehner kommen aber nur die besten acht Athleten. “Der Allround-Wettkampf ist traditionsreich und man fährt das nicht so oft, von dem her ist es ein wenig ungewohnt, aber es ist sicher ein lässiger Saisonabschluss“, so Odor.
Diese Herausforderung hätte Rosner vor einem Jahr beinahe bei den Europameisterschaften in Heerenveen bewältigt, verpasste das große Allround-Finale über 5.000 Meter nur knapp. Nun stehen für sie die ersten Elite-Weltmeisterschaften im Allround am Programm. "Große Wünsche und Ziele habe ich eigentlich nicht. Ich sehe die Teilnahme als Draufgabe einer eh schon richtig guten Saison. Es werden die letzten Rennen des Jahres werden, deshalb will ich noch einmal alles geben."





















