Schmerzfreie Vanessa Herzog hofft auf vier gute Läufe und träumt von ihrer ersten Vierkampf-WM-Medaille in Hamar
Sprint-Weltmeisterschaften in Hamar, NOR

Im Vikingskipet von Hamar, einer der größten Eisschnelllaufhallen Europas, finden von Donnerstag bis Samstag die ISU-Weltmeisterschaften im Sprintvierkampf als auch im Allroundvierkampf statt. Mit dabei ist Vanessa Herzog, die vor wenigen Wochen bei den Olympischen Winterspielen in Peking als Vierte über 500 Meter und Achte über 1.000 Meter zwei Topergebnisse erreichte und auf der kürzesten Distanz nur knapp an einer Medaille vorbeischrammte.
"Die Rennen von Peking haben Lust auf mehr gemacht. Nach so langer Zeit endlich wieder schmerzfrei am Eis zu stehen hat viel Spaß gemacht", berichtete die 26-Jährige, die nun im Vierkampf auf einen Topplatz aus ist. "Die Sprint-WM ist sicherlich die Königsdisziplin und ich habe da noch eine Rechnung offen", fügte Österreichs Sportlerin des Jahres 2019 an. Bislang fehlt ihr im zweitägigen Mehrkampf, der aus jeweils zwei Rennen über 500 und 1.000 Meter besteht, die in Punkte umgerechnet und zusammengezählt werden, noch eine WM-Medaille, dafür eroberte sie 2019 den Europameistertitel im Sprintvierkampf.
"Das Ziel sind vier gleichmäßig starke und schnelle Rennen ohne Ausreißer", erklärte die Wahlkärntnerin vor dem Wettkampf, der für sie am Donnerstagabend beginnt. Innerhalb kürzester Zeit werden dabei die ersten beiden Teildistanzen absolviert, der zweite Part folgt dann am Freitag. "Es wird spannend zu sehen, wer am Ende einer langen Saison noch Kraft hat", blickte Herzog voraus.
Die großen Favoritinnen auf den Titel kommen mit Femke Kok und Jutta Leerdam aus den Niederlanden. Die Bedingungen in Norwegen kommen Herzog entgegen: "Das Eis mag ich, weil es zum einen sehr schnell ist und man viel Grip hat", so die 26-Jährige vor ihrem Auftritt in jener Halle, in der vor 28 Jahren Emese Hunyady die Goldmedaille für Österreich bei den Olympischen Winterspielen von Lillehammer eroberte.
Programm ISU Sprint-, Team Sprint- und Allround-Weltmeisterschaften in Hamar, NOR:
Donnerstag, 3. März 2022
17:30 500 Meter Frauen (1) mit Vanessa Herzog
17:58 500 Meter Männer (1)
18:39 1.000 Meter Frauen (1) mit Vanessa Herzog
19:23 1.000 Meter Männer (1)
Freitag, 4. März 2022
17:30 500 Meter Frauen (2) mit Vanessa Herzog
17:58 500 Meter Männer (2)
18:39 1.000 Meter Frauen (2) mit Vanessa Herzog
19:23 1.000 Meter Männer (2)
Samstag, 5. März 2022
14:00 500 Meter Frauen (Allround)
14:26 500 Meter Männer (Allround)
15:05 3.000 Meter Frauen (Allround)
16:09 5.000 Meter Männer (Allround)
17:57 Team Sprint Frauen
18:08 Team Sprint Männer
Sonntag, 6. März 2022
14:00 1.500 Meter Frauen (Allround)
14:44 1.500 Meter Männer (Allround)
15:31 5.000 Meter Frauen (Allround)
16:21 10.000 Meter Männer (Allround)
"Die Rennen von Peking haben Lust auf mehr gemacht. Nach so langer Zeit endlich wieder schmerzfrei am Eis zu stehen hat viel Spaß gemacht", berichtete die 26-Jährige, die nun im Vierkampf auf einen Topplatz aus ist. "Die Sprint-WM ist sicherlich die Königsdisziplin und ich habe da noch eine Rechnung offen", fügte Österreichs Sportlerin des Jahres 2019 an. Bislang fehlt ihr im zweitägigen Mehrkampf, der aus jeweils zwei Rennen über 500 und 1.000 Meter besteht, die in Punkte umgerechnet und zusammengezählt werden, noch eine WM-Medaille, dafür eroberte sie 2019 den Europameistertitel im Sprintvierkampf.
"Das Ziel sind vier gleichmäßig starke und schnelle Rennen ohne Ausreißer", erklärte die Wahlkärntnerin vor dem Wettkampf, der für sie am Donnerstagabend beginnt. Innerhalb kürzester Zeit werden dabei die ersten beiden Teildistanzen absolviert, der zweite Part folgt dann am Freitag. "Es wird spannend zu sehen, wer am Ende einer langen Saison noch Kraft hat", blickte Herzog voraus.
Die großen Favoritinnen auf den Titel kommen mit Femke Kok und Jutta Leerdam aus den Niederlanden. Die Bedingungen in Norwegen kommen Herzog entgegen: "Das Eis mag ich, weil es zum einen sehr schnell ist und man viel Grip hat", so die 26-Jährige vor ihrem Auftritt in jener Halle, in der vor 28 Jahren Emese Hunyady die Goldmedaille für Österreich bei den Olympischen Winterspielen von Lillehammer eroberte.
Programm ISU Sprint-, Team Sprint- und Allround-Weltmeisterschaften in Hamar, NOR:
Donnerstag, 3. März 2022
17:30 500 Meter Frauen (1) mit Vanessa Herzog
17:58 500 Meter Männer (1)
18:39 1.000 Meter Frauen (1) mit Vanessa Herzog
19:23 1.000 Meter Männer (1)
Freitag, 4. März 2022
17:30 500 Meter Frauen (2) mit Vanessa Herzog
17:58 500 Meter Männer (2)
18:39 1.000 Meter Frauen (2) mit Vanessa Herzog
19:23 1.000 Meter Männer (2)
Samstag, 5. März 2022
14:00 500 Meter Frauen (Allround)
14:26 500 Meter Männer (Allround)
15:05 3.000 Meter Frauen (Allround)
16:09 5.000 Meter Männer (Allround)
17:57 Team Sprint Frauen
18:08 Team Sprint Männer
Sonntag, 6. März 2022
14:00 1.500 Meter Frauen (Allround)
14:44 1.500 Meter Männer (Allround)
15:31 5.000 Meter Frauen (Allround)
16:21 10.000 Meter Männer (Allround)

Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.

Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Saison stehen an diesem Wochenende die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden statt. Ignaz Gschwentner belegte zum Auftakt Rang 23 im Sprint der Männer und in den Allround-Vierkämpfen der Frauen und Männer haben Jeannine Rosner und Gabriel Odor noch Chancen auf

Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste

Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s

Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15

Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa

Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.













