Platz 10 für Gabriel Odor im Massenstart, Rang 13 für Vanessa Herzog über 500 Meter
2. Eisschnelllauf-Weltcup in Peking, CHN

Mit einer Top-Ten-Platzierung schließt Österreichs Eisschnelllaufteam den dritten und finalen Wettkampftag des zweiten Eisschnelllaufweltcups in Peking ab. Wie schon bei den Olympischen Spielen 2022 wird Gabriel Odor erneut Zehnter im Oval in der chinesischen Hauptstadt. Für Vanessa Herzog gibt es Rang 13 über 500 Meter.
“Nach der großen Enttäuschung war es zumindest wieder ein kleiner Lichtblick“, meinte Herzog nach ihrem Rennen, in dem sie in 38.38 Sekunden den 13. Rang über 500 Meter der Frauen der Division A belegte. Die in Kärnten lebende Tirolerin lag damit 56 Hundertstel hinter der Siegerin Kaja Ziomek-Nogal. “Eine Viertelsekunde schneller und ich wäre sogar unter den Top sechs gelandet. Das zeigt, wie eng das Feld momentan beisammen ist“, analysierte Österreichs Sportlerin des Jahres 2019.
Die frühere Weltmeisterin war in China wieder in den Hochstart zurückgekehrt, leistete sich am Sonntag zunächst einen Fehlstart. “Deswegen bin ich etwas verhalten in das Rennen reingestartet, aber die finale Runde war ganz gut“, meinte die 29-Jährige, deren Saisonbestzeit eine halbe Sekunde schneller ist als ihre aktuell beste Weltcupzeit, die sie nun in China erzielte. “Jetzt wartet eine längere Pause und damit für mich auch ein längerer Block in Inzell“, meinte sie abschließend. In der bayerischen Eisschnelllaufarena wurde sie vor fünf Jahren Weltmeisterin, ein guter Boden um den Feinschliff für die Anfang Januar in Heerenveen anstehenden Europameisterschaften zu finden.
Ihr Teamkollege Gabriel Odor sorgte im Massenstart der Männer für das erste Top Ten Ergebnis der Saison als Zehnter. Der junge Tiroler wagte einen frühen Fluchtversuch, sammelte Punkte im Bonussprint, doch so richtig ließ das Feld ihn und seine drei Begleiter, darunter den Massenstart-Weltmeister von 2020, den Niederländer Jorrit Bergsma, nicht von der Leine und nach mehreren schnellen Runden wurde das Quartett wieder gestellt.
Odor musste, wie auch seine Fluchtgefährten, dann dem hohen Tempo Tribut zollen, landete aber Dank der gesammelten Punkte noch auf Rang zehn. In der B-Division wurde Anna Molnar bei den Frauen Achte im Massenstart und Alexander Farthofer belegte bei den Männern Rang zehn. Ignaz Gschwentner schloss die 500 Meter der Männer in der Division B auf Platz 26 ab.
Ergebnisse:
500 Meter Frauen, Division A:
1. Kaja ZIOMEK-NOGAL (POL) 37.82
2. Suzanne SCHULTING (NED) + 0.06
3. Andzelika WOJCIK (POL) + 0.07
13. Vanessa HERZOG (AUT) + 0.56
500 Meter Frauen, Division A:
1. Kaja ZIOMEK-NOGAL (POL) 37.82
2. Suzanne SCHULTING (NED) + 0.06
3. Andzelika WOJCIK (POL) + 0.07
13. Vanessa HERZOG (AUT) + 0.56
Massenstart Männer, Division A:
1. Bart HOOLWERF (NED)
2. Bart SWINGS (BEL)
3. Daniele DI STEFANO (ITA)
10. Gabriel ODOR (AUT)
1. Bart HOOLWERF (NED)
2. Bart SWINGS (BEL)
3. Daniele DI STEFANO (ITA)
10. Gabriel ODOR (AUT)
500 Meter Männer, Division B:
1. Sanghyeok CHO (KOR) 35.04
2. Ziwen LIAN (CHN) + 0.04
3. Altaj ZJARDEMBEKULY (KAZ) + 0.05
26. Ignaz GSCHWENTNER (AUT) + 1.34
2. Ziwen LIAN (CHN) + 0.04
3. Altaj ZJARDEMBEKULY (KAZ) + 0.05
26. Ignaz GSCHWENTNER (AUT) + 1.34
Massenstart Frauen, Division B:
1. Wenjing JIN (CHN)
2. Yoonji KIM (KOR)
3. Violette BRAUN (FRA)
8. Anna MOLNAR (AUT)
1. Wenjing JIN (CHN)
2. Yoonji KIM (KOR)
3. Violette BRAUN (FRA)
8. Anna MOLNAR (AUT)
Massenstart Männer, Division B:
1. Allan DAHL JOHANSSON (NOR)
2. David LA RUE (CAN)
3. Shomu SASAKI (JPN)
10. Alexander FARTHOFER
1. Allan DAHL JOHANSSON (NOR)
2. David LA RUE (CAN)
3. Shomu SASAKI (JPN)
10. Alexander FARTHOFER

Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.

Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Saison stehen an diesem Wochenende die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden statt. Ignaz Gschwentner belegte zum Auftakt Rang 23 im Sprint der Männer und in den Allround-Vierkämpfen der Frauen und Männer haben Jeannine Rosner und Gabriel Odor noch Chancen auf

Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste

Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s

Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15

Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa

Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.













