Nicolas Andermann sorgt für neuen Österreichischen Rekord über 1.000 Meter beim Short Track Weltcup in Peking

Tag 2: Short Track Weltcup in Peking, CHN

Österreichs Short Tracker präsentierten sich auch gut am zweiten Tag des ersten Saisonweltcups in der Olympiasportart Short Track. Über 1.000 Meter sorgte Nicolas Andermann für einen neuen Österreichischen Rekord und verpasste nur knapp den Einzug in das Viertelfinale in einem äußerst stark besetzten Lauf. Knapp vorbei am Rekord fuhr er dann wenig später mit seinem Bruder Dominic, Heinrich Liu und Matthias Wolfgang in der Staffel, aber der heimische Vierer hielt sich gut, belegte den dritten Platz im Viertelfinale und beendete den Bewerb auf Rang zwölf.

Wir sind eigentlich gar nicht so gut durchgekommen in der Staffel, da ist sicher noch was drinnen. Die Platzierung ist natürlich super für uns, gerade im Hinblick auf das Ziel Europameisterschaft“, erklärte Wolfgang nach dem Rennen. Denn um bei der EM in der Staffel dabei zu sein, muss das rot-weiß-rote Team in den vier anstehenden Weltcups unter den besten zwölf Mannschaften Europas zu finden sein.

„Die Jungs haben ein wertvolles Ergebnis erzielt, denn vor uns sind nur sechs europäische Länder gewesen. Diese Punkte können für eine Staffelteilnahme sehr nützlich werden“, fügte ÖESV-Generalsekretär Hermann Filipic an. Aber nicht nur im Teambewerb schlugen sich seine Athleten gut. Denn in der ersten Runde über 1.000 Meter landete Nicolas Andermann hinter dem dreifachen Olympiasieger und 14-fachen Weltmeister Charles Hamelin auf Rang zwei und schaffte den Aufstieg in das Achtelfinale. Dort war leider dann Endstation in einem stark besetzten Heat hinter dem Staffelolympiasieger Shaoang Liu aus Ungarn sowie dem mehrfachen EM-Medaillengewinner Denis Ayrapetyan aus Russland.

Gerade einmal drei Zehntel fehlten dem 21-Jährigen auf die beiden Topathleten. „Es waren zwei Topläufe, aber es hat leider knapp nicht gereicht“, analysierte Andermann, der in 1:25.431 einen neuen Österreichischen Rekord über diese Distanz erzielte: „Ein Trostpreis, das Viertelfinale hätte mir fast noch mehr gefallen.“

Am Sonntag kämpft er in den Ranking Finals über den Tausender noch um eine Platzierung zwischen 21 und 25.
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Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
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Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste
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