Große Vorfreude beim rot-weiß-roten Team vor Saisonbeginn

Auftakt für Österreichs Short Tracker mit einem Doppelweltcup in Montreal

In Montreal in Kanada beginnt mit einem Doppelweltcup die Saison im Short Track. An diesem und am nächsten Wochenende stehen die ersten großen Rennen, die ersten beiden Weltcupsstopps in der Olympiastadt von 1976 statt. Am ersten Wochenende ist das heimische Team mit Nicolas Andermann, Tobias Wolf und Matthias Wolfgang noch zu dritt, dann stößt für das zweite Wochenende Dominic Andermann hinzu.

„Die Vorfreude ist sehr groß und ich freue mich jetzt auf die ersten wichtigen Rennen des Jahres. Das Ziel ist natürlich wieder der nächste Schritt nach vorne“, schilderte Nicolas Andermann, der im Vorjahr regelmäßig um die Finalplätze mitkämpfe. Der Wettkampfmodus ist wieder zweigeteilt. Am Freitag finden die ersten Runden statt, wo sich das Finalfeld für die entscheidenden Heats ab dem Viertelfinale bildet.

Für jene Athleten, die einen der gut 20 Aufstiegsplätze verpassen, geht es in die Hoffnungsläufe, wo aber nur pro Strecke gerade einmal zwei Athleten weiter aufsteigen. Dementsprechend hoffen die rot-weiß-roten Kufenflitzer auf eine gute Auslosung und Glück in den ersten Rennen.
Die Vorbereitung verbrachte das Team von Nationaltrainer Ivan Pandov in Italien. Gemeinsam mit der italienischen Nationalmannschaft standen die Österreicher in Bormio am Eis, waren fast den ganzen Sommer in Italien.

„Für mich persönlich war das mit Abstand die beste Saisonvorbereitung, die ich hatte. Von Juni an war ich in Bormio und wir haben vom gemeinsamen Training mit Italien enorm profitiert. Die Vorfreude auf die Rennen ist groß, aber ich spüre auch einen Druck, nachdem ich zeigen will, was das Training im Sommer gebracht hat“, erklärte Tobias Wolf. Der junge Steirer geht in seine zweite volle Weltcupsaison.

„Meine Ziele sind natürlich die Verbesserungen meiner Bestzeiten, aber ich würde auch gerne mal über 1.500 Meter in das Semifinale. Am liebsten wäre mir natürlich, wenn ich das gleich beim ersten Weltcup schaffen kann“, blickte er voraus.

„Ich bin mir sicher, dass wir durch das Training in Bormio weitere Fortschritte gemacht haben“, sagte Matthias Wolfgang. Der Wiener gibt sein Comeback nach einer längeren Krankheitspause, wodurch er im letzten Jahr die Weltcups in Dresden und Rotterdam verpasste: „Ich freue mich auf die Rückkehr zum Weltcup und hoffe, dass ich dort anschließen kann, wo ich im letzten Jahr aus der Saison gerissen wurde.

Beim ersten Stopp in Montreal werden die 1.000 Meter zweimal gelaufen und die 500 und 1.500 Meter je einmal. Am Freitag warten auf allen Distanzen die Qualifikationen, die Finalläufe sowie die Repechage, die Hoffnungsrunden, sind für Samstag und Sonntag angesetzt.
von Peter Maurer 8. März 2026
Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
von Peter Maurer 7. März 2026
Zum Abschluss der Eisschnelllauf-Saison stehen an diesem Wochenende die Mehrkampf-Weltmeisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden statt. Ignaz Gschwentner belegte zum Auftakt Rang 23 im Sprint der Männer und in den Allround-Vierkämpfen der Frauen und Männer haben Jeannine Rosner und Gabriel Odor noch Chancen auf
von Peter Maurer 4. März 2026
Mit vier Medaillen, eine in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze, endeten für Jeannine Rosner die letzten Weltmeisterschaften bei den Juniorinnen mehr als erfolgreich. Für die 19-Jährige, die bei den Olympischen Spielen Achte im Massenstart wurde, ist die Saison aber noch nicht beendet. Mit den Mehrkampf-Weltmeiste
von Peter Maurer 28. Februar 2026
Nachdem sie am Freitag sich über die 1.500 Meter die Silbermedaille bei den U19-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf sichern konnte, ließ die 19-jährige Tirolerin Jeannine Rosner am zweiten Tag drei weitere Medaillen folgen. Über 1.000 Meter wurde sie Dritte und über 3.000 Meter gewann sie Gold.
von Peter Maurer 27. Februar 2026
Kaum war der Olympiastress für Jeannine Rosner vorbei, warteten auf die 19-Jährige aus Rum die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren in Inzell, wo sie am Auftakttag die Silbermedaille über 1.500 Meter einfahren konnte.
von Peter Maurer 21. Februar 2026
Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
von Peter Maurer 20. Februar 2026
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
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Für Österreichs Eisschnelllaufteam gehen die Olympischen Spiele 2026 in die finale Phase und mit seinem achten Rang über 1.500 Meter sorgte der Tiroler Gabriel Odor für das bislang beste Ergebnis im Mailänder Oval aus rot-weiß-roter Sicht. Alexander Farthofer landete auf Rang 22.
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Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.