Österreichs Eisschnelllaufteam hofft auf flotte Zeiten und solide Rennen in Calgary

Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary, CAN

Im Olympiaoval von 1988 steigt der dritte Saisonweltcup im Eisschnelllaufen an diesem Wochenende. Die Bahn von Calgary ist die schnellste der Saison, weshalb die dort erzielten Zeiten sehr wichtig sind für die Qualifikation für die Einzelstreckenweltmeisterschaften, die im März in Hamar in Norwegen ausgetragen werden. Ein rot-weiß-rotes Quartett nimmt die Bewerbe in Angriff, mit Vanessa Herzog, Anna Molnar, Ignaz Gschwentner und Gabriel Odor.

"Ich war in den letzten Rennen zu verkrampft und habe mir zu viel Druck auferlegt. Mein Ziel für die Weltcups drei und vier ist jetzt, gute und solide Rennen zu fahren. Dann passt es auch wieder von den Platzierungen", blickte Herzog voraus. Die ersten Rennen liefen nicht nach dem Geschmack der in Kärnten lebenden Tirolerin, jetzt hofft sie bei den Stopps drei und vier, welcher eine Woche nach Calgary in Milwaukee folgt, eine Trendwende einzuleiten: "Am nordamerikanischen Eis bin ich immer gut gelaufen."

Ein halber Heimweltcup ist der Stopp in Calgary für Gabriel Odor. Der junge Tiroler hat seinen Trainingsmittelpunkt in der kanadischen Olympiastadt gefunden und ist, nach seiner Zuseherrolle bei den Europameisterschaften, wieder heiß auf den Weltcup: "Nach der EM-Enttäuschung freue ich mich wieder auf die Rennen. Ich habe mich so fit gefühlt die letzten Tage wie noch nie, habe einen guten Rhythmus gefunden und jetzt sollen schnelle Zeiten folgen. Ich möchte meine persönlichen Bestzeiten jagen."
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