Jeannine Rosner holt sich mit fabelhafter Schlussrunde Weltmeistertitel bei den Juniorinnen

ISU Junior World Championships in Ritten, ITA

Schon der erste Tag der Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren im Eisschnelllauf in Ritten in Südtirol brachte die erste Goldmedaille für das rot-weiß-rote Team. Jeannine Rosner wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und fixierte über 1.500 Meter den Titel. Mit der schnellsten Schlussrunde im gesamten Feld sicherte sie sich den ersten Platz.

“Viel nachgedacht habe ich auf den letzten 400 Meter nicht. Ich habe nur überall von der Seite meinen Namen gehört und das hat mich dann richtig angetrieben“, strahlte die 18-Jährige, die sich vor einer Woche schon zwei Gesamtweltcupsiege sichern konnte und nun am ersten Tag der Weltmeisterschaften auch auftrumpfte.

“Es war mir wichtig, dass ich gleich am ersten Tag eine Medaille mache. Die 1.500 Meter waren meine beste Distanz heuer und da wollte ich unbedingt am Podium stehen“, schilderte die junge Tirolerin weiter, die in 2:01.60 Minuten die schnellste Zeit auf das Eis in Ritten zauberte. 83 Hundertstel war sie damit schneller als die Japanerin Ayano Sekiguchi, die Silber holte. Bronze ging an die Polin Hanna Mazur, mit der sich Rosner schon die ganze Saison im Weltcup gematcht hatte.

Schon über 500 Meter zeigte sich Rosner stark, wurde Sechste. Wenig später holte sich die 18-Jährige dann die Goldmedaille, was sie auch in der Mehrkampfwertung über die vier Einzeldistanzen, die 1.000 und 3.000 Meter werden am zweiten Tag gelaufen, in Führung brachte. “Mit dem Sieg habe ich jetzt einen guten Auftakt in die WM reingefunden. Es warten noch ein paar Chancen auf weitere Medaillen und darauf freue ich mich“, so Rosner weiter.

Für Katharina Mezgolits gab es Rang 30 über 1.500 Meter, über 500 Meter wurde die Burgenländerin 26te. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 500 Meter landete Sarah Rosner, die jüngere Schwester von Jeannine, auf Platz 29. Für Julian Zimmerling, den einzigen Teilnehmer bei den Junioren aus rot-weiß-roter Sicht, gab es Platz 41 über 500 Meter und 36 über 1.500 Meter. Im Halbfinale im Massenstart schafften Mezgolits und Zimmerling nicht den Aufstieg ins Finale.

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