Fünf Punkte fehlen Alexander Farthofer auf Olympiaticket über 10.000 Meter

4. Eisschnelllauf-Weltcup in Hamar, NOR

Auch am zweiten Tag des vierten Eisschnelllauf-Weltcups in Hamar der Olympiasaison 2025/26 präsentierte sich Österreichs Team gut und so landete Alexander Farthofer am 13. Rang über 5.000 Meter und Gabriel Odor belegte Platz 16 über 1.000 Meter, beide jeweils in der A-Division. Jeannine Rosner komplettierte als Dritte über 3.000 Meter in der B-Gruppe ein tolles Resultat, womit sich die junge Tirolerin in die A-Division beim fünften Weltcup in Inzell, welcher Mitte Januar ausgetragen wird, qualifizierte.

"Ich bin ziemlich zufrieden", bilanzierte die 19-Jährige, die nun auf Rang 22 im Weltcup vorstieß und mit ihrer in Calgary erlaufenen Rekordzeit von 3:58.42 Minuten ihr Olympiaticket über die 3.000 Meter fixierte. Am langsameren Eis in Hamar erzielte sie eine Zeit von 4:06.47 Minuten, womit sie den dritten Platz in der B-Gruppe erzielte: "Ich bin das Rennen schneller angegangen, sonst wäre der Lauf wohl zu langsam gewesen. Mit dem Aufstieg hat es sich aber gelohnt." Ihre Teamkollegin Anna Molnar belegte Rang 24.

ber 1.000 Metern bei den Männern startete Odor erstmals in der A-Division über diese Distanz und beendete das vom US-Amerikaner Jordan Stolz in Bahnrekord gewonnene Rennen auf Rang 16. "Es war ein weiteres solides Rennen. Wenn ich an die Ziele für die Saison denke, dann war über 1.000 Meter in die A-Gruppe vorzustoßen gar nicht dabei, das hatte ich mir nicht vorgenommen. Es läuft echt gut im Moment und so kann es weitergehen", berichtete der aus Grinzens stammende Athlet stolz.

Sein Teamkollege Alexander Farthofer ist auf der Langstrecke seit dem zweiten Weltcup in der Topgruppe und hielt diesen Platz auch mit einem 13. Rang über 5.000 Meter in Norwegen. "Ich bin richtig gut ins Rennen reingekommen aber auf den letzten vier bis fünf Runden habe ich dadurch auch ordentlich schon das Laktat in den Beinen gespürt. Insgesamt war der Lauf okay, aber ich merke, wie die Form jetzt etwas abfällt. Aber ich habe ja jetzt wieder Zeit zum Aufbauen", meinte der Bad Häringer, der über die 5.000 Meter einen Qualifikationsplatz einfahren konnte, als Zehnter im Weltcup der Langstrecke aber jenen über 10.000 Meter nur knapp verpasste.


Um fünf Zähler unterlag er dort dem Italiener Michele Malfatti, der als Neunter noch direkt ins Olympiafeld einzog. "Enttäuschung deswegen verspüre ich keine. Für die 10.000 Meter braucht es noch Erfahrung, die kommt über die Zeit. Die Saison liegt jetzt schon deutlich über meinen Erwartungen, von dem her brauche ich nicht unzufrieden sein", erzählte Farthofer.



Am Sonntag stehen in Hamar noch die abschließenden Bewerbe im Massenstart am Programm, wo Odor, Rosner und Farthofer noch um weitere Olympiastartplätze kämpfen.

Ergebnisse:
5.000 Meter Männer, Division A:

1. Metodej Jilek (CZE) 6:07.58 Minuten
2. Timothy Loubineaud (FRA) + 4.71
3. Sander Eitrem (NOR) + 5.91

13. Alexander Farthofer (AUT) + 10.35


1.000 Meter Männer, Division A:
1. Jordan Stolz (USA) 1:07.63 Minuten
2. Damian Zurek (POL) + 0.58
3. Kjeld Nuis (NED) + 0.62

16. Gabriel Odor (AUT) + 1.76


3.000 Meter Frauen, Division B:
1. Kseniia Korzhova (AIN) 4:04.48 Minuten
2. Violette Braun (FRA) + 1.09

3. Jeannine Rosner (AUT) + 1.99
24. Anna Molnar (AUT) + 13.72


1.000 Meter Männer, Division B:
1. Serge Yoro (NED) 1:08.91 Minuten
2. Merijn Scheperkamp (NED) + 0.18
3. David La Rue (CAN) + 0.47

33. Ignaz Gschwentner (AUT) + 3.86


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Mit dem großen Finale, der zwei letzten Bewerbe der Allround-Weltmeisterschaften, endete für Österreichs Eisschnellläufer am Sonntag die internationale Saison mit den Plätzen elf für Gabriel Odor und 15 für Jeannine Rosner. Für den 25-Jährigen aus Grinzens reichte ein achter Platz über 1.500 Meter nicht mehr aus, um noch in die Top Ten der Gesamtwertung vorzustoßen und auch die erst 19-jährige Rumerin Jeannine Rosner verbesserte sich am Schlusstag vom Gesamtergebnis nicht mehr. Sowohl der Titel bei den Frauen als auch bei den Männern ging an Norwegen mit Ragne Wiklund und Sander Eitrem. "Ich habe gehofft, es ginge heute noch etwas besser. Der Lauf war aber einfach nicht so rund", meinte Odor, der über die 1.500 Meter Rang acht belegte. Da nur die besten Acht der Gesamtwertung nach drei Distanzen die abschließenden 10.000 Meter bestreiten, war für den Tiroler damit der Wettkampf beendet. "Der Finaleinzug war doch weiter weg, aber zwei Plätze hätte ich sicher noch gutmachen können. Es sind meine zweiten Allround-Weltmeisterschaften und der elfte Platz ist gut. Er gehört zu den vielen guten Resultaten dieser Saison", ergänzte Odor. Auch seine junge Teamkollegin Rosner hat schon einige Einsätze hinter sich gebracht, angefangen von den Weltcups über die Olympischen Spiele, zuletzt die Junioren-Weltmeisterschaften mit vier Medaillen, ehe nun der Abschluss bei den Mehrkampf-Weltmeisterschaften wartete. Nach einem Sturz am ersten Tag präsentierte sie sich vor allem auf der Langstrecke toll mit Rang acht über 3.000 Meter, konnte sich aber über 1.500 Meter nicht wirklich mehr verbessern. "Das waren heute so die letzten Kräfte, die ich noch mobilisieren konnte. Grundsätzlich sollte die Strecke sicher besser gehen, aber nach der langen Saison ist das heute okay", meinte Rosner.
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