Der Österreichische Eisschnelllaufverband trauert um Peter Toyfl

Peter Toyfl (1941 - 2025)

Die österreichische Eisschnelllauffamilie betrauert das Ableben von Peter Toyfl. Er war ein wichtiges und beliebtes Mitglied unserer Gemeinschaft, das auch und besonders wegen seines Humors und seiner freundschaftlichen Art stets in Erinnerung bleiben wird.

Wir haben daher auch ein Foto ausgewählt, das Peter bei einem Gschnas inmitten der Wiener Eissportprominenz und mit dem Team des WEV am Wiener Eislaufverein zeigt, den er so liebte.

Wir danken Peters Familie für die Zurverfügungstellung des folgenden Nachrufes, der in uns schöne Erinnerungen an Peter wachruft.

Dr. Hans Spohn, Präsident des ÖESV

Peter Toyfl, geb. 07.08.1941,



maturierte am Wasagymnasium in Wien und absolvierte nach dem Jura Studium an der Universität Wien den Grundwehrdienst bei der Heeresport und Nahkampfschule. 

 

Bereits mit 20 Jahren gründete er seine Familie mit seiner Frau Ingeborg und widmete sich liebevoll seiner Frau und seinen Kindern. Als Familienvater musste er auch ins Berufsleben einsteigen und machte erfolgreich Karriere als Prokurist der AVA Bank und später Geschäftsführer bei der Wiesenthal Bank.

 

Obwohl er erst spät (im Alter von 12 Jahren) den Eislaufsport erlernte, packte ihn bald die Leidenschaft für den Eisschnelllauf, die er mit seinem besten Freund, Eisschnellläufer Dr. Egbert Schmid teilte und ließ ihn bis zuletzt nicht los. Zahlreiche Meisterschaften und Wettkämpfe im In- und Ausland fanden ihren Höhepunkt in der Mehrkampf-EM und Olympiateilnahme in Innsbruck 1964.

 

Die Begeisterung für die Eleganz des Sportes und später auch das private Ausüben des Sportes, u.a. am Natureis am Neusiedlersee und Weißensee, war immer zu spüren.

Umso härter traf es ihn, als er vor einigen Jahren dem wöchentlichen Sonntags-Jour-Fixe am Wiener Eislaufverein nicht mehr nachkommen konnte, weil er die Sicherheit eiszulaufen nicht mehr verspürte, was er einmal so formulierte, dass er sich immer am Eis sogar sicherer als "an Land" gefühlt hatte.

 

Er blieb dem Eisschnelllauf bis zum Ende mit Begeisterung verbunden und verfolgte mit großer Freude die Erfolge österreichischer EisschnellläuferInnen, zuletzt besonders von Vanessa Herzog, der Schwiegertochter seines guten Freundes, Peter Herzog.

 

Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Peter Toyfl im 84. Lebensjahr am 4.Mai 2025.

von Peter Maurer 21. Februar 2026
Zum Abschluss der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten die Bewerbe im Massenstart auf ein rot-weiß-rotes Quartett. Sowohl Gabriel Odor als auch Jeannine Rosner qualifizierten sich für die Finalläufe, während Alexander Farthofer und Anna Molnar diesen Sprung im Semifinale nicht s
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitaga
von Peter Maurer 20. Februar 2026
Zum dritten Mal bei diesen Olympischen Spielen stand die erst 19-jährige Jeannine Rosner am Freitagabend im Oval der Mailänder Eisschnelllaufhalle und beendete ihren Wettkampf auf Rang 16. Mit einer Zeit von 1:57.24 Minuten erzielte die Tirolerin, die seit dieser Saison den Österreichischen Rekord über diese Distanz hält, eine gute Zeit am italienischen Eis und ihr bislang bestes Ergebnis bei den Spielen in Mailand. Die Goldmedaille ging an die Niederlande und Antoinette Ripma-De Jong, die nach sechs Weltmeistertitel nun erstmals auch Olympiasiegerin ist. "Vom Laufen und vom Gefühl war es viel besser als in den ersten Rennen. Da habe ich mich nicht gut gefühlt, auch nicht gut am Eis zurechtgefunden. Nun ging es viel besser und das sorgt für Erleichterung", so die 19-Jährige, die mit ihren ersten Einsätzen über 3.000 sowie 1.000 Meter nicht so zufrieden war. Seitdem sind aber einige Tage vergangen, in denen die junge Athletin ihren Fokus neu legen konnte: "Ich habe jetzt versucht zu regenieren, normal zu trainieren und nun konnte ich auch das zeigen, was ich draufhabe." Am Samstag stehen mit den Massenstarts der Frauen und der Männer die letzten beiden Medaillenentscheidungen im Eisschnelllauf am Programm. In jeweils zwei Halbfinalrennen werden die 16 Frauen und Männer ermittelt, die dann in den jeweiligen Finali um Gold, Silber und Bronze sprinten. Für Österreich sind Jeannine Rosner und Anna Molnar, die ihr Olympiadebüt gibt, als auch Gabriel Odor, der vor vier Jahren Rang zehn belegte, sowie Alexander Farthofer im Einsatz. 1.500 Meter Frauen: GOLD: Antoinette Ripma-De Jong (NED) 1:54.09 Minuten SILBER: Ragne Wiklund (NOR) + 0.06 BRONZE: Valerie Maltais (CAN) + 0.31 16. Jeannine Rosner (AUT) + 3.15
von Peter Maurer 19. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnelllaufteam gehen die Olympischen Spiele 2026 in die finale Phase und mit seinem achten Rang über 1.500 Meter sorgte der Tiroler Gabriel Odor für das bislang beste Ergebnis im Mailänder Oval aus rot-weiß-roter Sicht. Alexander Farthofer landete auf Rang 22.
von Peter Maurer 16. Februar 2026
Nur zwei Tage nach seinem sensationellen 13. Platz im Short Track über 1.500 Metern bei den Olympischen Spielen in Mailand warteten auf den 25-jährigen Nico Andermann sein zweiter Einsatz. Am Montagvormittag startete der Bewerb über 500 Meter, der für den Wiener leider früh zu Ende ging. Als Vierter seines Laufes verpa
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in der Geschichte stand mit dem Wiener Nico Andermann ein männlicher Short Tracker bei den Olympischen Spielen am Start und der 25-Jährige gab einen starken Einstand, beendete die 1.500 Meter auf Platz 13 und erreichte dabei sogar das B-Finale. Dieses schloss er auf dem vierten Rang ab.
von Peter Maurer 14. Februar 2026
Zum ersten Mal in seiner Karriere ging es am Samstagabend für Ignaz Gschwentner auf das Olympische Eis. Bei den Spielen in Mailand eröffnete der Tiroler die 500 Meter der Männer, allerdings allein, nachdem ein Kontrahent aus dem Finalfeld zurückzog. In 36.07 Sekunden belegte der 23-Jährige bei seinem Debüt Rang 29. Den
von Peter Maurer 11. Februar 2026
Anstatt eines starken Auftakts über 1.000 Meter kann der 25-jährige Gabriel Odor bei seinem Beginn der Olympischen Spiele in Mailand kein Ergebnis aufweisen. Der Tiroler wurde nach einem Wechselfehler disqualifiziert. Gold ging an den Topfavoriten Jordan Stolz aus den Vereinigten Staaten, Zweiter wurde der Niederländer
von Peter Maurer 9. Februar 2026
Für Österreichs Eisschnellläuferinnen verliefen die 1.000 Meter nicht nach Wunsch. Vanessa Herzog, die mit Rückenproblemen kämpfte, landete beim Sieg der Favoritin Jutta Leerdam auf Rang 24, Jeannine Rosner, die noch an den Folgen einer Verkühlung laboriert, belegte Platz 30.
von Peter Maurer 8. Februar 2026
Nachdem am Samstagabend mit Jeannine Rosner die erste rot-weiß-rote Athletin ins Rennen bei den Olympischen Winterspielen ging, eröffnete am Sonntag Alexander Farthofer die Bewerbe im Eisschnelllauf aus Sicht des heimischen Männertrios. Der 20-Jährige aus Tirol landete beim Sieg des Norwegers Sander Eitrem auf Rang 18.
von Peter Maurer 7. Februar 2026
Zum allerersten Mal stand die 19-jährige Jeannine Rosner beim Lauf über 3.000 Meter am Start bei den Olympischen Spielen und sie beendete ihr Debüt auf Rang 19. Sie benötigte dabei 4:08.42 Minuten. Gold ging an die Italienerin Francesca Lollobrigida, die mit neuem Olympischen Rekord an ihrem 35. Geburtstag dem Gastgebe