Aus den Hoffnungsläufen stürmt Nico Andermann noch zu EM-Top-Ten-Ergebnis

Europameisterschaften in Dresden, GER

Einen intensiven Schlusstag der Europameisterschaften im Short Track erlebte der 25-jährige Nico Andermann in Dresden. Am Freitag verpasste er noch den direkten Einzug in das Viertelfinale über 1.000 Meter und musste somit am Sonntagmorgen in der Repechage sein Glück versuchen, einen von zwei Aufstiegsplätzen zu schaffen. Dies gelang ihm und am Ende stieß der junge Wiener sogar noch in das B-Finale vor und wurde Neunter. Damit erfüllte er sich sein Ziel von einem Top Ten Platz bei den Kontinentalmeisterschaften.

“Es war ein guter Tag, denn mit Ausnahme vom Finale war alles mehr als in Ordnung“, erzählte der Wiener, der wie vor zwei Jahren in Danzig nun EM-Neunter wurde. Im Semifinale war sogar das Ticket unter die besten fünf Athleten in Griffweite, doch der junge Österreicher verpasste nur knapp den Finalplatz in einem sehr elitären Heat, in dem er der einzige Nicht-Medaillengewinner der Europameisterschaften war.

“Vom ersten Lauf in der Repechage lief es eigentlich sehr gut“, so Andermann, der am Schlusstag die Topplatzierung für Österreich einfahren konnte. Teamkollege Matthias Wolfgang belegte Platz 31, Tobias Wolf, Rang 42 in der Endabrechnung, nachdem er am Freitag einen Penalty auf dieser Teilstrecke erhielt.

Für Sophie Wibmer gab es zweimal Rang 27 über 500 und 1.500 Meter bei den Frauen. Die 19-jährige Osttirolerin gab in Dresden ihr EM-Debüt. Die Goldmedaillen am Schlusstag bei den Frauen gingen an Petra Jaszapati über 500 Meter und Xandra Velzeboer aus den Niederlanden über 1.500 Meter. Bei den Männern eroberte Pietro Sighel die Goldmedaille am Tausender vor Jens van’T Wout aus den Niederlanden und Luca Spechenhauser aus Italien.

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